Die Sicherheit verschiedener Smartphone-Betriebssysteme im Vergleich

Der tägliche Zugriff auf das Internet ist mittlerweile unverzichtbar geworden. So ist das Internet nicht nur ein virtueller Marktplatz zum Einkaufen, sondern auch das zentrale Medium der Kommunikation. Wegen der großen Bedeutung des Internets gibt es leider immer mehr Kriminelle, die sich illegalen Zugriff zu sensiblen Datensätzen verschaffen.

Im letzten Jahr stieg die Zahl der Computerkriminalität weiter an auf 87871 Straftaten (s.h. Polizeiliche Kriminalstatistik 2013), nachdem diese Zahl von 2012 auf 2013 schon um 7,5% angestiegen war. Diese Gefahr betrifft neben Computern zudem Smartphones, die sich bei den Verbrauchern einer besonders großen Beliebtheit erfreuen. Dabei unterscheidet sich das Risiko für Viren und Co in Bezug auf das jeweilige Betriebssystem des Smartphones.

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Die Besonderheiten der verschiedenen Betriebssysteme im Detail

Beim sogenannten Windows Phone handelt es sich um ein Betriebssystem, das sich speziell an den Ansprüchen von Einsteigern orientiert. Demzufolge wird zum Beispiel durch die anpassbaren Kachel-Elemente eine übersichtliche Menüführung garantiert. Beim Thema Sicherheit orientiert sich Windows bei der prominenten Konkurrenz aus dem Hause Apple. So erhält beim Windows Phone jede App ihren eigenen Speicherbereich und kann nicht auf die Daten aus anderen Programmen zugreifen. Eine solche Funktion ist wichtig, um das Risiko für Fremdzugriffe auf sensible Daten des Online-Bankings oder ähnlichen Anwendungen auszuschließen.

Apple iOS gilt als die beste Variante, wenn dem Thema Sicherheit auf dem Smartphone ein hoher Stellenwert beigemessen wird. Durch die Prüfung aller verfügbaren Apps, die nur über den eigenen App Store bezogen werden können, wird ein Höchstmaß an Sicherheit garantiert. In diesem Zusammenhang sollte darauf verwiesen werden, dass die größte Sicherheitsgefahr für Smartphone-User von schadhaften Apps ausgeht, was die Bedeutung einer solchen Kontrolle zusätzlich verdeutlicht.

Im Gegensatz zur Konkurrenz ist Android ein offenes Betriebssystem. Demzufolge kann hier jeder User eigene Apps zum Download anbieten. Genau diese Möglichkeit stellt aber auch das größte Sicherheitsproblem von Android dar. So gelangen mit Malware oder anderen virtuellen Schädlingen „verseuchte“ Programme bei der Nutzung dieses Betriebssystems viel schneller und häufiger auf das Smartphone.

Das digitale Schutzschild aktivieren

Speziell für Android-User ist die Installation eines Antivirenprogramms absolut empfehlenswert. Dabei stehen sowohl Gratis-Versionen als auch kostenpflichtige Software zur Auswahl. Ein umfassender Überblick, welche Programme wirklich einen ganzheitlichen Schutz bieten, ist auf dem Portal Netzsieger.de kostenlos einsehbar. Hier sind unter anderem die aktuellen Testsieger im Bereich Android Antivirus übersichtlich aufgelistet. Dank der Darstellung vielfältiger Kriterien wie Usability, Support und Leistung findet sich ohne großen Aufwand für jeden Nutzer ein individuell passendes Programm.

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